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Schließe dein leibliches Auge, damit du mit dem geistigen Auge siehest dein Bild. Dann fördere zutage, was du im Dunkeln gesehen, dass es zurückwirke auf andere von außen nach innen. » Diese großartige Formulierung stammt von Caspar David Friedrich (1774 – 1840), dem bedeutendsten Maler und Zeichner der deutschen Früh-Romantik. Wer kennt ihn nicht, diesen genialen Erschaffer einzigartiger Motive und Stimmungen ?

In wenigen Worten hat er ausgedrückt, was mich an der Malerei so fasziniert. Der immer wiederholbare Versuch, in sich hinein zu blicken, um aus sich etwas tief Empfundenes heraus zu holen, dem zunächst Unsichtbaren eine Gestalt zu geben, um auf diese Weise dem Betrachter ein Angebot zu machen und in eine Art geistigen und emotionalen Dialog mit ihm zu treten : ist dies nicht etwas unendlich Spannendes ? Das zumindest empfinde ich, wenn ich den Pinsel in die Hand nehme und versuche, das in mir Schlummernde zutage zu fördern, ihm Form und Ausdruck zu verleihen, eine neue Sprache zu erfinden, um das in Worte nicht angemessen Fassbare doch noch mitzuteilen.

Mir geht es dabei zum Einen um Gefühle : Ängste und Sehnsüchte, Furcht und Hoffnung, Glück und Trauer sollen sichtbar, ahnbar werden. So zum Beispiel in meiner Auseinandersetzung mit dem Thema des Porajmos, dem nationalsozialistischen Holocaust an den Roma.

Zum Anderen geht es mir aber auch um das Ausloten von Form und Farbe in ihrem abstrakten Zusammenspiel und unter Verwendung unterschiedlicher Techniken. Auch hier sind der Phantasie und der Experimentierfreude keine Grenzen gesetzt. Ein Leben reicht nicht aus, um an die eigenen Grenzen zu gelangen !

Ich habe erst spät mit dem Malen begonnen. Umso größer war meine Freude, 2016 den 2. Preis beim « Concorso Artistico Internazionale - Amico Rom » in Italien entgegennehmen zu dürfen. Ein Ansporn, meine Arbeit mit aller Kraft und Kreativität fortzusetzen !

 

Seelen Blick

Porajmos:

Porajmos

 

5 Justizia 1

Geisha

 

 

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Landschaft
Frau mit Turban - Behar Heinemann Die Schöne vor der Hochzeit - Behar Heinemann Trennung die Verlassene - Behar Heinemann